
Eine Apotheke in Europa sortiert Medikamentenrollen, Schachteln und Hilfsmittel wie Spritzen über einen einzigen MicroSorter.
Diese Apotheke in Europa liefert mehr als nur Schachteln. Neben Medikamentenrollen aus der Blisterlinie gehen täglich lose Packungen und Hilfsmittel hinaus, etwa Spritzen und anderes Material, das zur Medikation gehört.
Jeder Strom hatte seinen eigenen Weg durch die Apotheke. Rollen kamen aus der Blistermaschine, Schachteln aus der Großhandelsbestellung, Hilfsmittel aus dem Lager. Was zum selben Patienten oder zur selben Station gehörte, kam erst am Ende von Hand zusammen.
Bei diesem Volumen klemmt das an zwei Stellen gleichzeitig: bei der Zeit, die das Zusammenlegen kostet, und beim Risiko, dass etwas fehlt. Die Apotheke suchte deshalb ein System für alle drei Ströme, mit genug Ausgängen, um die komplette Tagesproduktion gleichzeitig offen zu halten.
420 Ausgänge in einer Sortierwand, der bislang größte MicroSorter, den FarmaSort installiert hat.
Der MicroSorter steht hinter der bestehenden Blisterlinie und arbeitet mit zwei Eingabestationen, die sich gegenüberstehen: Eine beschickt automatisch, an der anderen wird von Hand eingelegt. Jedes Produkt wird gescannt und bekommt seinen eigenen Ausgang. Mit 420 Ausgängen bleibt die komplette Tagesproduktion gleichzeitig offen, nichts wartet auf ein freies Fach.
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Die automatische Station übernimmt die Medikamentenrollen direkt von der Linie. Gegenüber werden Schachteln und Hilfsmittel von Hand in denselben Strom eingelegt.
Jede Packung passiert den Scanner. Das System erkennt das Produkt und bestimmt, zu welchem Patienten oder zu welcher Station es gehört.
Die Sortierwand hat 420 Ausgänge. Jedes Produkt geht automatisch in sein Fach, unabhängig von Form und Format.
Sobald ein Ausgang komplett ist, kann er heraus. Rolle, Schachtel und Hilfsmittel liegen beisammen, bereit für die Verteilung.
Die Maschine ist gerade erst in Betrieb genommen, Zahlen zur Einsparung folgen später. Was jetzt schon feststeht: Drei Produktströme, die vorher nebeneinander herliefen, gehen durch dieselbe Maschine und kommen je Ziel komplett heraus.
Medikamentenrollen, Schachteln und Hilfsmittel wie Spritzen sortiert derselbe MicroSorter. Kein eigener Arbeitsplatz mehr pro Strom.
Die komplette Tagesproduktion hat ein eigenes Fach. Nichts wartet auf einen frei werdenden Ausgang, Zwischenlagerung entfällt.
Mit zwei Eingabestationen verarbeitet die Maschine bis zu 1500 Produkte pro Stunde. Die Morgenspitze passt damit in dieselbe Besetzung.
Die Sortierwand ist modulweise aufgebaut. Wächst das Volumen oder kommt ein Strom dazu, wächst die Wand mit, ohne dass die Linie heraus muss.

Von der Medikamentenrolle über die Schachtel bis zur Spritze: eine Maschine, 420 Ziele, 1500 Produkte pro Stunde.