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    Vom Rezept Bis Ins Regal

    Gemeinsam mit FloFarma verbinden wir die richtige Auswahl mit dem richtigen Bestand.

    4 Min. LesezeitIntegration
    FloFarmaFarmaSort

    Lieferfähigkeit und lokaler Bestand, zusammen auf einem Bildschirm innerhalb des AIS.

    Ein Rezept geht ein. Der Apothekenassistent sieht mehrere Varianten desselben Präparats auf dem Bildschirm. Welche soll abgegeben werden? Diese Wahl wirkt einfach, hängt aber von verschiedenen Faktoren ab. Ist das Präparat ein Präferenzartikel? Ist es lieferbar? Liegt es noch im eigenen Bestand? Und ist die lokale Verarbeitung die beste Wahl, oder lässt sich das Rezept besser über Central Filling (CF) abwickeln?

    Genau in diesem Moment ergänzen sich FloFarma und FarmaSort. FloFarma bestimmt automatisch die am besten lieferbare Auswahl auf Basis der Präferenzpolitik der Krankenversicherer und der hinterlegten Vorgaben der Apotheke. FarmaSort zeigt anschließend sofort, ob diese Auswahl auch tatsächlich in der Apotheke auf Lager ist. So kommen Lieferfähigkeit und lokaler Bestand auf einem Bildschirm innerhalb des AIS zusammen.

    FloFarma hilft öffentlichen Apotheken, die Kontrolle über Bestand, Sortiment und Einkauf zurückzugewinnen. Durch die Automatisierung der täglichen Entscheidungen rund um Arzneimittel unterstützt die Software Apotheken beim intelligenteren Bestellen, bei weniger manueller Sucharbeit und bei mehr Zeit für die Patientenversorgung.

    Was FloFarma leistet

    Jede Apotheke trifft täglich Hunderte Entscheidungen rund um Bestand, Sortiment und Einkauf. FloFarma automatisiert diesen Prozess. Die Apotheke legt ihre Vorgaben einmalig fest, etwa die gewünschten Großhändler, Lieferanten und Marken. Anschließend überwacht FloFarma laufend, welche Auswahl im jeweiligen Moment am sinnvollsten ist.

    Arzneimittel werden auf Basis der niederländischen Arzneimitteldatenbank (Z-Index) gruppiert, sodass gleichwertige Produkte automatisch zusammengehören. Stündlich verarbeitet FloFarma die aktuellen Bestandsdaten der Lieferanten. Dabei bleibt die Präferenzpolitik der Krankenversicherer stets maßgebend. Ist ein Vorzugsartikel vorübergehend nicht lieferbar, schaltet das System automatisch auf die nächste geeignete Alternative um.

    Dadurch muss der Apothekenassistent nicht länger selbst verschiedene Lieferanten oder Alternativen vergleichen. FloFarma bestimmt automatisch die am besten lieferbare Option und setzt sie direkt im Apothekeninformationssystem (AIS) aktiv. Der Apotheker richtet den Prozess einmal sauber ein, danach unterstützt die Software jeden Tag aufs Neue den Abgabe-, Bestell- und Einkaufsprozess.

    “Die besten Ideen entstehen am Arbeitsplatz. Wir entwickeln FloFarma nicht auf Basis von Annahmen, sondern aus der täglichen Praxis heraus. Neue Erkenntnisse entstehen bei der Arbeit in der Apotheke und fließen anschließend direkt in die Software ein.”
    Peter Brummelhuis und Laurens van Brummelen, Co-Founder von FloFarma, beide als Apotheker in einer öffentlichen Apotheke tätig

    Was die Anbindung ergänzt

    FarmaSort ergänzt dies um den Echtzeit-Einblick in den eigenen Bestand. Der aktuelle Bestand wird direkt an denselben Bildschirm im AIS zurückgemeldet. Der Apothekenassistent sieht sofort, wie viele volle Packungen verfügbar sind und wie viel Bestand sich noch in angebrochenen Packungen befindet.

    Metoprololsuccinat 50 mgFloFarma-Empfehlung
    8 volle Packungen1 angebrocheneAuslaufartikel

    Dadurch ist nicht nur sichtbar, welche Variante bevorzugt wird, sondern auch, ob sie tatsächlich in der Apotheke vorhanden ist. Lieferfähigkeit und lokaler Bestand kommen damit in einer Übersicht zusammen.

    Verschiebt sich die Präferenz vorübergehend auf einen anderen Artikel, während vom ursprünglichen Präparat noch Bestand vorhanden ist, bleibt dieser Bestand als Auslaufartikel sichtbar. Zuerst wird der vorhandene Bestand aufgebraucht, danach stellt die Apotheke vollständig auf den neuen Vorzugsartikel um. Das begrenzt Verschwendung und reduziert Warenverluste.

    Darüber hinaus unterstützt die Kombination eine optimale Abwägung, ob ein Rezept lokal in der Apotheke verarbeitet wird oder besser über CF läuft. Auch diese Entscheidung basiert auf aktuellen Informationen zur Lieferfähigkeit und zum verfügbaren Bestand.

    Die Anbindung nutzt dieselbe Schnittstelle wie die bestehenden FarmaSort-Lösungen. Dadurch arbeiten auch der SpeedFiller, der EasyFiller und der RotoFiller direkt mit FloFarma zusammen. Derzeit unterstützt FloFarma Pharmacom, die Erweiterung auf weitere Apothekeninformationssysteme ist geplant.

    Was es bringt

    Weniger Fehlgriffe, weil FloFarma automatisch die am besten lieferbare Auswahl bestimmt.
    Aktueller Bestand direkt im AIS sichtbar.
    Weniger Warenverluste, weil angebrochene und auslaufende Bestände zuerst aufgebraucht werden.
    Optimale Steuerung zwischen lokaler Verarbeitung und Verarbeitung über CF.
    Sie steuern Ihr Sortiment selbst.
    Weniger Sucharbeit, weil Lieferfähigkeit und Bestand auf demselben Bildschirm sichtbar sind.
    Mehr Ruhe im Arbeitsprozess und mehr Zeit für die Patientenversorgung.

    Wie es weitergeht

    Die Zusammenarbeit zwischen FarmaSort und FloFarma wird weiterentwickelt. Ein wichtiger nächster Schritt ist die intelligentere Unterstützung von Bestellvorschlägen auf Basis aktueller Lieferfähigkeit, lokaler Bestände und logistischer Entscheidungen. Die ersten Apotheken arbeiten inzwischen täglich mit beiden Systemen nebeneinander.

    Digitalisierung bedeutet letztlich nicht mehr Systeme, sondern Systeme, die zusammenarbeiten. Durch die Kombination der intelligenten Entscheidungsunterstützung von FloFarma mit den Echtzeit-Bestandsinformationen von FarmaSort entsteht ein einziger logischer Prozess: vom Rezept bis ins Regal.

    Häufig gestellte Fragen

    Über die Anbindung

    Was leistet die Anbindung zwischen FloFarma und FarmaSort?

    FloFarma bestimmt automatisch die am besten lieferbare Auswahl auf Basis der Präferenzpolitik der Krankenversicherer und der hinterlegten Vorgaben der Apotheke. FarmaSort zeigt anschließend sofort, ob diese Auswahl auch tatsächlich in der Apotheke auf Lager ist. So kommen Lieferfähigkeit und lokaler Bestand auf einem Bildschirm innerhalb des AIS zusammen.

    Welche Bestandsinformationen sieht der Apothekenassistent im AIS?

    Der aktuelle Bestand wird direkt an denselben Bildschirm im AIS zurückgemeldet. Der Assistent sieht sofort, wie viele volle Packungen verfügbar sind und wie viel Bestand sich noch in angebrochenen Packungen befindet.

    Wie bestimmt FloFarma, welches Arzneimittel die beste Wahl ist?

    Arzneimittel werden auf Basis der niederländischen Arzneimitteldatenbank (Z-Index) gruppiert, sodass gleichwertige Produkte automatisch zusammengehören. Stündlich verarbeitet FloFarma die aktuellen Bestandsdaten der Lieferanten, wobei die Präferenzpolitik der Krankenversicherer stets maßgebend bleibt. Ist ein Vorzugsartikel vorübergehend nicht lieferbar, schaltet das System automatisch auf die nächste geeignete Alternative um.

    Was geschieht mit dem Bestand eines Artikels, der nicht länger bevorzugt wird?

    Dieser Bestand bleibt als Auslaufartikel sichtbar. Zuerst wird der vorhandene Bestand aufgebraucht, danach stellt die Apotheke vollständig auf den neuen Vorzugsartikel um. Das begrenzt Verschwendung und reduziert Warenverluste.

    Hilft die Anbindung bei der Wahl zwischen Local Filling und CF?

    Ja. Die Kombination unterstützt die Abwägung, ob ein Rezept lokal in der Apotheke verarbeitet wird oder besser über CF läuft. Diese Entscheidung basiert auf aktuellen Informationen zur Lieferfähigkeit und zum verfügbaren Bestand.

    Funktioniert die Anbindung mit allen FarmaSort-Systemen?

    Die Anbindung nutzt dieselbe Schnittstelle wie die bestehenden FarmaSort-Lösungen. Dadurch arbeiten auch der SpeedFiller, der EasyFiller und der RotoFiller direkt mit FloFarma zusammen.

    Welche Apothekeninformationssysteme werden unterstützt?

    Derzeit unterstützt FloFarma Pharmacom. Die Erweiterung auf weitere Apothekeninformationssysteme ist geplant.

    Arbeiten bereits Apotheken mit der Anbindung?

    Ja, die ersten Apotheken arbeiten inzwischen täglich mit beiden Systemen nebeneinander. Die Zusammenarbeit wird weiterentwickelt, unter anderem mit intelligenteren Bestellvorschlägen auf Basis von Lieferfähigkeit, lokalem Bestand und logistischen Entscheidungen.

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